4b auf Klassenfahrt

Verfasst von K. Tauschinger.

Am Montag, 23.5. fuhr die Klasse 4b mit ihren Lehrerinnen Kathrin Tauschinger und Dagmar Bobeth ins Landschulheim auf den Feldberg.

Kaum angekommen, gab es erstmal ein heftiges Gewitter und aus der Wanderung zum Haus der Natur wurde kurzerhand eine Busfahrt. Unser Ranger Basti, der uns eigentlich in den Wald führen sollte, erklärte uns also vorerst Einiges anhand der dortigen Ausstellung. Schließlich riss der Himmel wieder auf und wir konnten zum „Waldklassenzimmer“ laufen. Dort erwarteten uns spannende, lehrreiche, aber auch witzige Spiele. In besonderer Erinnerung bleibt uns allen bestimmt das sogenannte „Fichtenzapfenkacken“. Ein Highlight waren auch die echten Tierfelle, die bestaunt und angefasst werden konnten.

Zurück in der Jugendherberge durften wir endlich in unsere Hütte einziehen. Diese hatten wir ganz für uns alleine, denn in der Jugendherberge hatte es kurz vor unserem Aufenthalt einen Wasserrohrbruch gegeben, sodass wir in die Pforzheimer Skihütte ausquartiert werden mussten. Nachdem auch das letzte Bett ordnungsgemäß bezogen war, stärkten wir uns beim Abendessen in der Jugendherberge und ließen den Abend bei diversen Spielen und einer Gute-Nacht-Geschichte ausklingen.

Am nächsten Morgen waren alle sehr aufgeregt, denn auf dem Programm stand heute der Besuch des Kletterwaldes. Aufgrund eines erneuten Wolkenbruchs und winterlichen 5 Grad entschieden wir uns für den Hochseilgarten in der Halle. Nach Anlegen der Klettergurte und Helme sowie einer fachmännischen Einweisung durften wir uns auf den ersten Parcours begeben. Die anfängliche Aufregung verflog schnell und manch einer der am Morgen noch unter Höhenangst gelitten hatte, wuchs über sich hinaus und wagte sich schließlich sogar auf die schwarze Route, sodass am Ende alle mächtig stolz auf sich sein konnten.

Den Nachmittag verbrachten wir anschließend bei sonnigem Wetter auf dem Wichtelpfad, wo es ein kniffliges Rätsel zu lösen galt. Ganz schön erschöpft, aber glücklich, kamen wir gegen Abend in unsere Unterkunft zurück und erblickten sogar noch einen echten Fuchs. Nach einer warmen Dusche, dem Abendessen, unseren Lieblingsspielen und einer Nachtwanderung war es ziemlich schnell ruhig in den Zimmern.

Am Mittwochmorgen hieß es dann schon wieder packen, Betten abziehen und Abschied nehmen vom Feldberg. Wir hatten erlebnisreiche Tage, die für manch einen viel zu schnell vorbei waren, aber auch die Wiedersehensfreude am Bahnhof war groß.

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